Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 49/02 vom 04.12.2002

Stell dir vor, es ist Wahl, und nicht alle wählen richtig. Ist eigentlich immer so. Trotzdem wird dieser Tage heftiger, im besten Falle auch lustvoller diskutiert als früher. Es scheint mehr möglich, als man zuvor noch zu denken wagte, auch wenn viele kaum noch zu denken wagen, dass mehr möglich wäre. Mit diesem pfiffigen Bonmot soll eigentlich nur auf den Umstand hingewiesen werden, dass wir angesichts der meinungsfreudigen Zeiten die Kommentarstrecke verdreifacht haben (Seite 5ff.) Neben dem Niedergang der FPÖ, dem sich Nina Horaczek widmet, werden auch verschiedene Koalitionsmöglichkeiten mit Artikeln bedacht. Dass Rot-Grün auch in Österreich funktionieren kann, beweist das transcolorale Paar Terezija Stoisits und Bruno Aigner, mit dem sich Eva Weissenberger und Gerald John im Café Eiles trafen (Seite 16). Schwarz-Grün hatte bislang wenig Beachtung gefunden. Das ist, wie Nina Weißensteiner und Eva Weissenberger recherchiert haben, nun anders (Seite 12). Bei einer Diskussion


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