Man lebt nur zweimal

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 49/02 vom 04.12.2002

FPÖ. Die Freiheitlichen haben mit einem Schlag zwei Drittel ihrer Wähler verloren. Ist das dritte Lager damit nun volkommen am Ende? Und wie könnte die Zukunft der FPÖ - mit oder ohne Jörg Haider - aussehen? 

Zumindest Richard Wagner ist ihnen geblieben. "Jörg Haider spielt Kriemhild, wie sie in Attilas brennender Burg steht und Rache schwört", freut sich der frühere liberale Abgeordnete Volker Kier, der 1993 aus der FPÖ ausgetreten ist und das Liberale Forum mitbegründete. Von Nibelungentreue ist beim so genannten "dritten Lager" seit dem Wahlsonntag aber nur wenig zu merken. Mit einem Schlag hat die FPÖ zwei Drittel ihrer Wähler verloren.

  Am Parteitag kommenden Sonntag in der Salzburger Messehalle soll entschieden werden, ob Herbert Haupt Parteichef bleibt oder doch ein Gegenkandidat - wie etwa der von den so genannten Anti-Knittelfeldern favorisierte frühere FP-Klubchef Norbert Gugerbauer - sich traut, gegen Jörg Haiders Willen als Gegenkandidat anzutreten, oder sogar


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