Wodka, Rebroff, Don Kosaken

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 49/02 vom 04.12.2002

FILM. Barbara Gräftners Festivalerfolg "Mein Russland" spielt mit den Stereotypen vom Wilden Osten. Das nächste Projekt der Regisseurin ist die Rettung der Ära Punk. 

Als "Mein Russland" im Jänner 2002 mit dem Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken die wichtigste Auszeichnung für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm erhielt, horchten die österreichischen Medien auf. Der Film schien aus dem Nichts zu kommen. Barbara Gräftner? Den Namen der Regisseurin hatte kaum jemand zuvor gehört. Das wird sich wohl bald ändern. Nicht nur, weil Gräftners Komödie ab dieser Woche österreichweit im Kino startet, sondern vor allem, weil die Absolventin der Wiener Filmhochschule geradezu übersprudelt vor Ideen, die sie mit ihrer (gemeinsam mit Kameramann Robert Winkler, Cutter Oliver Neumann und Steuerberater Michael Mutz) vor kurzem gegründeten Produktionsfirma "Bonus Film" entwickelt.

  Barbara Gräftner - oder, um genau zu sein, Dr. Barbara Gräftner - ist Ende dreißig. Sie studierte Medizin und


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