IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 49/02 vom 04.12.2002

RSO-Entscheidung verschoben Auch außerhalb Österreichs war die Aufregung groß, als der Plan der ORF-Geschäftsführung bekannt wurde, das ORF-eigene Radio Sinfonieorchester Wien (RSO) auszugliedern (siehe Falter 42/02 und 48/02). In letzter Minute wurde nun zunächst die Entscheidung über die Zukunft des renommierten Klangkörpers auf März 2003 verschoben. Der Finanzausschuss des Stiftungsrates unter Vorsitz von Stiftungsrätin Helga Rabl-Stadler stellte den entsprechenden Antrag von Geschäftsführerin Monika Lindner zurück; Rabl-Stadler erklärte diesen Schritt damit, dass bislang kein Vorteil einer Ausgliederung genannt worden wäre, und verlangte eine "bessere Entscheidungsgrundlage". Am Montag wurde nun überraschend bekannt, dass Rabl-Stadler den Vorsitz des Finanzausschusses zurücklegt. Begründung: die mangelnde Information des ORF gegenüber dem Stiftungsrat sowie ein Versuch der Geschäftsführung, die Entscheidung doch schon im Jänner zu fällen.

Claus Peymanns museale


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