PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 537): Rinder, ich, der Teufel, Jesus und die FPÖ

Stadtleben | aus FALTER 49/02 vom 04.12.2002

...Wenn also der Satan den Satan austreibt, dann liegt der Satan mit sich selbst im Streit...

Mt 12,24-29 (Evangelium am Hochfest des Hl. Krampus [5.12.])

Tief in der Nacht, wenn alles wiederholt wird, sah ich irgendwo einen übergroßen Stall voll Rinder in der kalten Jahreszeit. Über dem ganzen Stall waltete eine vollendete Ordnung. Alles computergesteuert. Das Fressen, das Ausmisten, das Streuen, alles vollautomatisch. Neu aber war nun, dass die Kühe zweimal am Tag ganz freischaffend die Melkkabine aufsuchen, dort kommen Sensoren und melken sie, ein Computer notiert ihre Namen, die Uhrzeit, notiert, wie viel Liter sie gaben, wie viel Keime und welche.

  Das Gemelktwerden dauert zehn Minuten pro Kuh, und während dieser Zeit können andere Kühe nicht gemolken werden. Sie sehen das auch ein. Sodass eine stille Routine sich einstellte, indem alle Kühe duldeten, dass immer nur eine gemolken werden kann. Es bildeten sich keine Schlangen vor dem Automaten, sondern ganz locker schlendern

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