Freispruch für Öztoplu

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 50/02 vom 11.12.2002

POLIZEI. Bülent Öztoplu, der suspendierte türkische Vertreter des Menschenrechtsbeirates, wurde vom Vorwurf, einen Polizisten verletzt zu haben, freigesprochen. Der Beirat schweigt. 

Am Ende ging dann alles sehr schnell. Vergangenen Freitag wurde Bülent Öztoplu, der angesehene Leiter des Integrationsprojektes "Echo", nach einem kurzen Prozess in Deutschland freigesprochen. Sogar der Staatsanwalt des Strafgerichtes in Mannheim sah es als erwiesen an, dass Öztoplu keinen Polizisten zu erstechen versucht hat. "Ich bin erleichtert", sagt Öztoplu.

  Kein Wunder. Öztoplu wurde zur Last gelegt, im Jahr 1984 in Mannheim einen Polizisten nach einer Rauferei zu erstechen versucht zu haben. Der Türke bestritt dies stets. Nicht er, sondern der Polizist, der sich als solcher gar nicht zu erkennen gab, habe ihn attackiert und ins Gesäß geschossen. Tatsächlich ist Öztoplu nach der Tat zur Polizei gegangen, um Anzeige zu erstatten. Die deutsche Polizei drehte den Spieß um und klagte Öztoplu


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