Architektur des Punsches

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO, CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 50/02 vom 11.12.2002

HÜTTENZAUBER. Mehr als 200 Punschbuden verhütteln derzeit die Stadt. Das Äußere ihrer Buden scheint dabei den meisten Betreibern egal zu sein. Der "Falter" hat sich ein paar Hütten genauer angesehen - und bat Architekturkritiker Friedrich Achleitner um seinen Kommentar. 

Weder soll es hier um Punsch, noch um das meist entsprechend "aufgepunschte" Publikum gehen, sondern ausschließlich um das Design der temporären Minibauten, die in der Vorweihnachtszeit manche Gebiete der Stadt veralmen lassen. Dabei sind ganz selten Architekten und Designer am Werk, die Gestaltung wird meist dem Zufall und den Handwerkern überlassen. Oder man holt sich gleich ein fixfertiges Gartenblockhäuschen aus dem Baumarkt. Designvorschriften seitens der Stadtplanung gibt es für die Punschhütten jedenfalls keine.

  Geschätzte 200 Stück gibt es zurzeit in Wien, knapp die Hälfte davon dienen dem Trinken für den guten Zweck. Zweckmäßigkeit ist aber auch bei den profitorientierten Betreibern der Bretterbuden


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige