Sideorders: Triest in Wien

Stadtleben | aus FALTER 50/02 vom 11.12.2002

Die friulanische Küche ist keine leichte nicht. Es herrscht hier die Bohne, das Rollgerstl, die graue Schlackwurst, der Sauschädel. Verbrämt mit der Fischküche aus Grado und Triest, umspielt von den wunderbar unkompliziert zu trinkenden Tokajern, Pinots oder Merlots - kein Wunder, dass die Wiener Fress-Schickeria fast jedes Wochenende zu Subida, Toni und Blasut pilgert. Auch in Wien gibts ein bisschen Triest zu kosten, zum Beispiel hier:

Cantina e l'arte, 1., Dr.-Karl-Lueger-Ring 14, Tel. 531 31 41-490, Mo-Fr 15-23 Uhr.

Im Kegelkeller der Casinos Austria untergebracht und daher nicht leicht zu finden. Aber die Suche lohnt, Anton Mimra kocht hier das beste friulanische Essen nördlich des Kanaltals, hervorragend.

Schuppich, 2., Rotensterng. 18, Tel. 212 43 40, Mi-Sa 18-1, So 11-24 Uhr.

Lucia Schuppichs Großmutter kommt aus Triest und hat ihrer Enkelin viele Rezepte verraten. Ob die Kutteln jetzt in der Cantina oder hier besser sind, darüber kann man streiten.

Bar Italia, 6., Mariahilfer Str. 19, Tel. 585 28 38, Mo-Fr 12-14.30, Mo-So 18.30-3 Uhr.

Das winzige Designerlokal im Keller der allseits beliebten Proseccobar kocht auf edelfriulanisch, ab und zu sind auch Gastköche, etwa vom Da Toni, vor Ort.

Hold, 8., Josefstädter Str. 50, Tel. 405 11 98, Mo-Fr 8-23, Sa 9-15 Uhr.

Ganz entzückend und sehr friulanisch gestaltete Café-Bar mit kleinem Restaurantbereich. Kleine, gute Karte, sehr authentisch, sehr Triest.

Osteria del Collio, 1., Himmelpfortg. 17, Tel. 513 89 16, Mo 18-24, Di-Sa 11.30-14.30, 18-24 Uhr.

Eines der ersten Lokale, das sich damals noch als Osteria Collavini der friulanischen Hausmannskost annahm. Der Glanz ist ein wenig verblasst, urig und nett ists aber immer noch.


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