Nachbarliebe

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 50/02 vom 11.12.2002

SPENDEN. Für einheimische Kinder und Behinderte spenden Ösis am liebsten. Hilfsorganisationen wie CARE kämpfen trotzdem für die Ärmsten der Welt. 

Fleischkonserven, Getreideflocken, Zucker, Trockenmilch in Dosen, Kaffee, Wasseraufbereitungstabletten, Toilettenpapier. Und sogar Zigaretten. Damals, 1946, waren die ersten CARE-Pakete, die nach Österreich geliefert wurden, mehr als dringend benötigte Lebensmittel: Sie waren ein Symbol für Hoffnung. Die 1945 in den USA gegründete private Hilfsorganisation CARE (Cooperative for American Remittances to Europe) verteilte nach dem Zweiten Weltkrieg hundert Millionen Pakete an die Opfer des Krieges in Europa.

  Mittlerweile kommt das klassische CARE-Paket seltener zum Einsatz - etwa als Katastrophen-Sofortmaßnahme wie nach dem Hochwasser in Kambodscha oder dem Krieg im Kosovo. Neben der Akuthilfe in internationalen Krisenherden sind die 12.000 CARE-Mitarbeiter derzeit weltweit in 72 Ländern stationiert und kämpfen dort gegen die Armut:


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