StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 50/02 vom 11.12.2002

Wenn Christine Hapala, 48, unheimliche Wörter wie Einkommenssteuererklärung, Lohnsteuerjahresausgleich oder Umsatzsteuervorschreibung in den Mund nimmt, hört sich das seltsamerweise nicht so schlimm an: Bei Hapala, die seit zwölf Jahren eine Steuerkanzlei betreibt, wird die Materie Finanzamt nicht zum Drachen mit den zwölf Köpfen. Vielmehr soll ihre Tätigkeit dem außergewöhnlichen Namen ihrer Kanzlei - the human money company - entsprechen. "Viele Leute gehen ungern zum Zahnarzt. Gleich danach kommt der Besuch beim Steuerberater. Ich will, dass meine Kunden gern zu mir kommen." So versucht Hapala ihrer Klientel das notwendige Übel zu versüßen. "Es wird bei uns viel gelacht, es geht immer um mehr als nur um Steuern. Wichtig ist der persönliche Kontakt." Sehr charmant auch die Tricks und Kniffe, die Hapala auf Lager hat: Einmal tigert sie sich in die Frage rein, ob ein Architekt auch seine Zahnbürste steuerlich absetzen kann, dann wieder beschäftigt sie die Causa, ob ein Masseur das "Große Busen Video" als Absetzbetrag geltend machen kann. Infos: www.human-money.at. Wo. P.


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