VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 51/02 vom 18.12.2002

... wünschte die "Falter"-Redaktion auf ihre Art frohe Weihnachten.

Es ist wieder Zeit. An den Samstagen wird in den Fußgängerzonen die Tauschtrommel gerührt und allenthalben greifen Melancholiker zum Portemonnaie. Wer traurig ist, will jetzt betrogen sein. In den Redaktionsstuben sitzen Chefredakteure, trinken Punsch und starren gedankenverloren in Weihnachtskerzen. Preisausschreiben und Kohlezüge werden in Bewegung gesetzt. Man gedenkt der Behinderten. In den Fernsehanstalten machen sich die Anstaltsleiter bereit, ins Dunkel Rampenlicht zu bringen, damit sie auftreten können. Auch wir wollen nicht zurückstehen.

  Was wir getan haben, haben wir getan. Was bleibt, ist zu wünschen. Das Wichtige zuerst! Einen Kübel Wasser neben den Baum, und die Sprengkörper gut einweichen, so halten Sie bis zum 13. Jänner durch. Dann erscheint der nächste Falter in gewohnter Aufmachung. Einstweilen belohnen Sie sich mit unserem Merkheft "Wien, wie es isst" (Prädikat: soeben erschienen). Das wird wie Weihnachten sein. Ihre Redaktion.


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