Roll Over Furtwängler

Kultur, FALTER 51/02 vom 18.12.2002

FILM. Engelsgleiche Roboter, ambitionierte Köchinnen, ambivalente Künstler, lebenslustige Schwiegermütter - ein Überblick übers "Weihnachtskino" abseits der Blockbuster.

"Robotic Angel"

Der Film beginnt mit einem Zitat des Historikers Jules Michelet: "Jede Epoche träumt von einer besseren Welt." Zumindest ist das eine von mehreren Möglichkeiten, es zu übersetzen. Und Übersetzungen bzw. deren Tücken spielen ja auch im Genre des Japanischen, dem "Robotic Angel" angehört, eine wichtige Rolle.

  Das beginnt schon beim Titel, der im Original von Rin Tarôs Film schlicht "Metropolis" lautet und auf Fritz Langs Stummfilm-Klassiker gleichen Titels verweist. (Worauf der Film für den europäischen Markt umbenannt werden musste.) "Robotic Angel" basiert auf einem japanischen Manga der Vierzigerjahre, das seinerseits - so will es die Legende - nur auf Umwegen von Langs Film beeinflusst war (angeblich genügte dem Autor des Buches, dem renommierten Zeichner Osamu Tezuka, seinerzeit ein Poster

  1768 Wörter       9 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Artikel dieser Ausgabe finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige