Manga im Porzellanladen

THOMAS PRLIC | Stadtleben | aus FALTER 51/02 vom 18.12.2002

DESIGN. Das Label nono macht Wohnaccessoires aus Porzellan und Geschirr mit Schmäh.

Hedwig Rotter wundert sich bisweilen selbst, wie mühsam ihre Arbeit sein kann: "Vom Aufwand her ist es eine Perversion." Gemeinsam mit Anne Hubinger stellt sie unter dem Labelnamen nono Wohnaccessoires aus Porzellan her. Sämtliche in ihrem neuen Schauraum ausgestellten Stücke sind handgefertigt, werden zuerst in Gipsformen gegossen, bis zu dreimal im Ofen gebrannt - und dann häufig erst recht wieder weggeworfen. "Man sieht erst ganz am Schluss das Ergebnis", sagt Rotter. Bis zum endgültigen Entwurf entsteht deshalb massenweise Ausschussware.

Nono steht für "no nonsense" - was ernst und ironisch gleichzeitig gemeint ist. Zum einen sind die Vasen, Leuchten, Becher und Schalen der beiden Produktdesignerinnen ganz funktionale Gebrauchsgegenstände. Viele der Unikate und Kleinserien enthalten aber auch witzige Ideen und kleine Schmähs. So findet sich in der aktuellen Ausstellung im schicken nonoquartier

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