StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 51/02 vom 18.12.2002

Auf den Hund gekommen ist Oliver Kaufmann, 38, an einem Samstag vor drei Jahren. Der Architekt setzte sich damals vor ein Zeichenblatt und kritzelte mit schwarzem Stift herum - ein spitzohriger, etwas ausgemergelter Hund war das Ergebnis. Der Name ARF ist "genauso zufällig wie alles andere entstanden", erinnert sich Kaufmann, der absichtsvoll, im wirklichen Leben, bislang etwa eine Schule in Braunau oder einen Pavillon im Wiener Rathaus geplant hat. Seit damals hat ARF auf unzähligen Zeichnungen ein Eigenleben entwickelt: Gegenüber ARFELINE hat er sich schon einmal, nicht sehr Gentleman-like, als räudiger, hündisch geiler Köter benommen; er hat sich als "Sterngucker" betätigt und "Seifenblasenreisen" unternommen. "Er agiert", sagt sein darob zuweilen erschreckter Erfinder, "manchmal völlig von mir lösgelöst." Eine Rauminstallation in der Wienstation (8., Lerchenfeldergürtel, Bogen 28) zeigt nun Szenen aus dem Hundeleben (19.-22.12.; Infos unter www.arfweb.net). Wo. P.


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