Schädliches Sparen

Vorwort | MARCUS SCHEIBLECKER | aus FALTER 02/03 vom 08.01.2003

WIRTSCHAFT. Die Prognosen sind nach wie vor nicht rosig. Wie die Politik reagieren sollte. 

Die im Dezember des abgelaufenen Jahres vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) vorgelegte Prognose für die Jahre 2003 und 2004 zeigt ein ernüchterndes Bild. Nachdem das österreichische Wirtschaftswachstum im Rezessionsjahr 2001 nur 0,7 Prozent betrug und im darauf folgenden Jahr mit 0,9 Prozent nur unwesentlich stärker ausfiel, wird sich auch der prognostizierte Aufschwung im Jahr 2003 mit 1,7 Prozent und im Jahr 2004 mit 2,3 Prozent äußerst matt präsentieren. Und selbst dieser bescheidene Anstieg speist sich primär aus der erwarteten Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt, der USA, die jenseits jeglicher ökonomischen Dogmatik auf äußerst pragmatische Weise auf die konjunkturellen Probleme reagiert.

  Findet der mit einigen Fragezeichen versehene Aufschwung in der USA doch nicht statt, wird es für die EU und Österreich schwer, die prognostizierten


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