Flieg mit dem Autobus!

Stadtleben | WALTER GRÖBCHEN | aus FALTER 02/03 vom 08.01.2003

BILLIGFLIEGEN. Kein Sekt und keine Peanuts, dafür günstige Flüge: Die Billigfluglinien boomen. Wer von Wien nach Berlin will, fliegt von Bratislava aus schon ab 69 Euro. Und gar nicht so schlecht. 

Zwei- bis dreimal im Monat fliege ich von Deutschland nach Österreich. Berufsbedingt. Jahrelang von Hamburg aus, der Metropole mit dem elegantesten deutschen Flughafen, seit vergangenem Sommer von Berlin aus. Autofahren ist für eine Strecke von annähernd tausend Kilometer keine sinnvolle Alternative, die Bahn nervt mit überbelegten Waggons, spärlichem Service und alles andere als günstigen Preisen. Also Fliegen. Das Flugzeug ist heutzutage der Post-Autobus des Kosmopoliten. Und ähnlich wie bei der Post haben sich auch im Fluggewerbe die Zeiten geändert, teilweise dramatisch. Das Quasimonopol der AUA und Lufthansa führte vor wenigen Jahren noch zu absurden Erscheinungen: Teilweise war (und ist) es billiger, nach New York oder Hongkong zu jetten, als sich spontan zu entscheiden, die


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