Aber bitte mit Kernöl!

Extra | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 03/03 vom 15.01.2003

STADTLEBEN. Kultur macht nicht satt - und obendrein auch noch durstig. Ein kleiner Führer durch die Lokalszene der Kulturhauptstadt Graz. 

Die berühmt-berüchtigte Likörstube Haring, wo sich die Grazer Schriftsteller und Künstler in den Siebzigerjahren ihre berühmt-berüchtigten Räusche angetrunken haben, gibt es nicht mehr. Das ist für weniger geeichte Zugereiste vermutlich auch besser so. Ein anderer Grazer Lokalklassiker existiert noch: Das Theatercafé (Mandellstraße 11) ist so etwas wie das Hawelka von Graz: ziemlich verraucht, etwas schmuddelig, aber gemütlich. Achtung: Das Theatercafé ist untertags geschlossen und wird abends bis circa 22.15 Uhr als Kleinkunstbühne Hin & Wider genutzt; wer keine Lust auf Kabarett hat, sollte also erst nachher vorbeischauen. Es ist dann eh bis vier offen.

  Wer in Graz zwischendurch auf einen Kaffee gehen will, wird feststellen, dass die Stadt ein akutes Kaffeehausproblem hat. Wirklich stilvolle Etablissements gibt es nicht, am ehesten


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