Leicht neben der Spur

Medien | GERHARD STÖGER | aus FALTER 03/03 vom 15.01.2003

POPMAGAZIN. "the gap" hat sich in sechs Jahren vom handkopierten Uniheftl zu Österreich ansprechendster Popzeitschrift entwickelt.

Sechzehnter. Jänner 1997!" Auf die Frage nach dem Erscheinen der Nullnummer des gap muss Manuel Fronhofer als Redakteur der ersten Stunde keine Sekunde nachdenken. Der kaum übersehbare Glanz in seinen Augen verrät dazu einiges über die Bedeutung, die dieser Tag für den 27-Jährigen hat. Schuld war ein Tutorium zum Thema Musikkritik, das der gebürtige Niederösterreicher damals als Publizistikstudent im ersten Semester besucht hatte. Am Ende der Veranstaltung lag dann die gerade einmal 20 Seiten umfassende erste Ausgabe des gap am Tisch. Die Britpopper Blur zierten das Cover des Hefts, das fürs erste in einer kopierten Auflage von 1000 Stück erscheinen sollte.

  Nach sechs turbulenten Jahren, in denen the gap vom ursprünglichen Monats- vorübergehend bereits zum Halbjahresmagazin verkommen war, blicken Fronhofer und sein Co-Chefredakteur, der 25-jährige


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