Ich wickel dich ein, Baby!

C.WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 03/03 vom 15.01.2003

Snacks. Gefüllte Fladen, so genannte "Wraps", sind jetzt überall zu haben - auch zu Hause.

W ieder einmal schnelles Essen aus Amerika: Wraps heißen die Tortilla-Teigfladen, die Fastfood-Strategen in Kalifornien im Zuge der Vermischung von tradionellem Sandwich und mexikanischer Küche erfunden haben. Indem Salate, Saucen, Fleisch, Fisch, Käse oder Gemüse kunstvoll in eine weiche Brotflade gewickelt (gewrappt) werden, lässt sich fast ein komplettes Menü mit einer Hand essen - Besteck und Teller spart man sich somit auch gleich. Vor einiger Zeit entdeckten Anbieter von Schnellfutter auch hierzulande diese praktische Art des Snacks. Gehkaffee-Geschäfte wie die Coffeeshop-Company haben Wraps ebenso im Angebot wie der Fischimbiss Nordsee. Die einen füllen halt Schinken und Käse hinein, die anderen Lachs, Thunfisch oder Krabben. Hauptsache frisch, Hauptsache Mayonnaise, Hauptsache gut gerollt. Das "Fingerfood" auf Partys und Empfängen besteht bereits großteils aus - in Häppchen geschnittenen

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