StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 04/03 vom 22.01.2003

"Bei Sex and the City' sind das Allerwichtigste die Männer. Aber das stimmt halt einfach nicht", sagt Julia Landsiedl, 26. Beim "Taschenquartett für traurige Mädchen", das die Designstudentin entworfen hat, gehts ebenfalls um Männer als Objekte der Begierde. Für ihr Kartenspiel fotografierte Landsiedl Burschen, die sie am Naschmarkt aufgabelte, Bekannte aus dem eigenen Umfeld und Stadtgestalten wie MAK-Direktor Peter Noever oder Wilhelm - den schrulligen alten Mann, der mit Polizeikapperl und ordenbehangen durch Wien geistert. Aufgeteilt nach Kategorien wie "True Romance", "Posterboys" oder "Rotwein am Kamin" können die Spielerinnen ihre Lieblingstypen gemäß deren Eigenschaften "Alter", "Liebt" und "Hasst" gegeneinander ausspielen - oder bei Missfallen umtauschen. Viel einfacher als in Echt. Eine Version mit Frauen ist in Planung. "Die sollen dann aber besser wegkommen." Erhältlich im MAK-Shop. T. P.


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