Ungenannte Schädlinge

Vorwort | WERNER VOGT | aus FALTER 05/03 vom 29.01.2003

KOMMENTAR. Wo sind die Fakten? Eine Antwort auf Christian Köcks Kommentar zur Reform des Gesundheitswesens im "Falter"3/03. 

Christian M. Köck, Univ.-Prof. für Gesundheitspolitik und Gesundheitsmanagement an der Universität Witten, ehemals liberaler Parteiführer, hat im Falter 3/03 einige Überlegungen zum Thema Selbstbehalt vorgebracht. Natürlich ist er voll dafür und ganz auf der Seite der Volkspartei. Bedauernd stellte er nur fest, die Reaktionen auf die generellen zwanzig Prozent seien heftig, kontrovers und "zum Teil unsachlich" verlaufen. Wie geht er zur Sache?

  Es gebe ein Dilemma. Die Gesundheitsausgaben steigen, hier wie überall, "absolut und relativ zur Wirtschaftskraft". Beweise? Keine. Im Jahr 1999 hat Köck das Wachstum bei Gesundheitsausgaben zwischen den Jahren 1960 und 1996 untersucht und kam zu folgendem Ergebnis: Deutschland stieg von 4,9 auf 10,5 Prozent des BIP, die USA von 5,3 auf 14,2 Prozent, Österreich von 4,4 auf 7,9 Prozent und im OECD-Schnitt wuchs


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