"Elegant, was?"

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 05/03 vom 29.01.2003

KORRUPTION. Im Mordprozess gegen einen mutmaßlichen Mafiapaten und Topspitzel des Innenministeriums rechnet der Staatsanwalt vor allem auch mit korrupten österreichischen Beamten ab. 

Als es die Lehrerin einer Wiener Privatschule wagte, seine Kinder nicht in die Schule aufzunehmen, versprach er ihr "die Hölle". Kurz darauf lauerte der Lehrerin ein Mann in der Früh auf und schlug ihr so fest ins Gesicht, dass sie einen offenen Nasenbeinbruch erlitt.

  Als ihn eine polnische Staatsanwältin anklagte, weil er 310.000 Liter Wodka geschmuggelt hatte, passte ein Mann die Staatsanwältin bei einer Bushaltestelle ab und schüttete ihr so viel Salzsäure ins Gesicht, dass ihr Gesicht in Fetzen herunterhing.

  Als sich zwei seiner "Soldaten" dazu entschlossen, ihn vor Gericht als Paten der polnischen Mafia zu verraten, wurde der eine in seinem Versteck in der Schweiz mit dem "Beine brechen" und einem "Gruß aus Wien" bedroht. Der andere wurde auf offener Straße niedergeschossen.

  Als ein


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