Das kleine Haus

JAN TABOR | Kultur | aus FALTER 05/03 vom 29.01.2003

DER BAUKASTEN. Anmerkungen zur Architektur. Diesmal: Wie es Österreich fast unter die Top Ten geschafft hätte, und was man von Japan lernen kann. 

Kürzlich wurde von der deutschen Internetpublikation BauNetz die "Rankingliste der 100 international wichtigsten Architekten" für das Jahr 2002 veröffentlicht. Die Neureihung bringt dem Büro Ortner und Ortner eine schöne Bescherung: das Vorrücken von Rang 15 auf Rang 11. Nur um eine einzige Stufe verfehlen diesmal die Wiener Architekten einen der Ehrenplätze unter den Top Ten of the World's Best, zu denen solche Titanen des zeitgenössischen Bauens wie Herzog/de Meuron (Platz 1), Jean Nouvel (2), Norman Foster (3), Frank Gehry (4) oder Rem Koolhaas (9) gehören. Immerhin verdunkeln Ortner und Ortner den Glanz von Superstars wie Van Berkel und Bos (12), Zaha Hadid (13), Coop Himmelb(l)au (29), Richard Rogers (46), Hans Hollein (50), Massimiliano Fuksas (63) oder Daniel Libeskind (70).

  Libeskind erst der siebzigste, Ortners hingegen

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