Fischstäbchen als Prinzip

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 05/03 vom 29.01.2003

NEUES LOKAL. Es muss nicht immer Schnitzel und Hühnerbein sein, bei Fish & Co kommt auch der Fisch in die fettige Panade.

An und für sich wäre die Idee ja nicht so schlecht: Fischgerichte, schnell, frisch gemacht und preiswert über die Budel verkauft. Ordentliche Fish 'n' Chips zum Beispiel (vielleicht ohne Essig), eine gerade Paella, schöne gebratene Sardinen mit ein bisschen frischem Koriander, gegrillter Octopus mit Knoblauch und Olivenöl, Matjes, panierte Nordseekrabben, Pulpo gallego, Muscheln in Weißwein und so weiter. Und wenn ein Lokal namens Fish & Co aufmacht, mit offener Küche, in Gehdistanz vom Naschmarkt, mit Verkaufsbudel und unkompliziertem Fastfooddesign, könnte man sich ja vorstellen, dass es dann so etwas dort auch zu essen gäbe.

Zumindest wenn man ein bisschen naiv ist und an das Gute in der heimischen Gastronomie glaubt. Tut man das nicht, hätte man damit rechnen können, dass das Fish & Co ein fischmäßiges Schnitzlplatzl wird - und hätte recht gehabt: Über


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