Jenseits von Szene

Stadtleben | THOMAS PRLIC´ | aus FALTER 05/03 vom 29.01.2003

NACHTLEBEN. Das Lokal Fluc belebt seit kurzem die grindige Gegend rund um den Praterstern mit einem bunten Mix aus Musik und Kunst. 

Einmal verirrte sich ein amerikanischer Tourist ins Szenelokal Fluc und hatte angesichts der heruntergekommenen Geschäfte, schmierigen Kebabstände und zwielichtigen Typen am Praterstern eine interessante Assoziation: "Wien ist komisch - das sieht ja aus wie London." Aber immerhin: Die britische Metropole hat mittlerweile ebenfalls ein Riesenrad. Und auch Martin Wagner, Mitbegründer des kleinen, an der Rückseite des Bahnhofs gelegenen Fluc, hält das Pratersternflair für einzigartig: "Das ist der einzige Platz in Wien, der an andere europäische Großstädte erinnert."

  Experimentelle Konzerte, DJ-Abende und Kunstevents: mit einer bunten Programmmixtur hat sich das Fluc seit seiner Gründung vor einem Dreivierteljahr als wichtiger Fixpunkt in der Wiener Lokalszene etabliert. Trotz - oder wegen - der Lage in einer der unwirtlichsten Gegenden der Stadt,


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