KUNST KURZ: Wie der Opa, so das Enkerl

NICOLE SCHEYERER | Kultur | aus FALTER 06/03 vom 05.02.2003

Die längste Zeit keine Klassen für Fotografie an den Kunsthochschulen, keine Vorlesungen über die Geschichte der Fotografie auf den Kunstgeschichteinstituten und nur sehr wenige österreichische Institutionen, die sich ausschließlich mit dem Medium beschäftigen: Der Galerist Johannes Faber kennt die Gründe, warum das Verhältnis zur Fotografie und ihrer Geschichte hierzulande derart unterentwickelt ist. Als einzige kommerzielle Fotogalerie Österreichs (!) stellt die Galerie Faber regelmäßig einen Zeitgenossen gemeinsam mit einer historischen Position aus. In der aktuellen Schau sind die Übergänge fließend: So verwendet der Amerikaner Dick Arentz eine alte Großformatkamera und das 1897 erfundene Verfahren des Platinum-Palladiumdrucks. Seine elegischen Bildkompositionen sind dementsprechend schwer zeitlich einzuordnen. Auch sehr elegant, aber eher surrealistisch als melancholisch, präsentieren sich die Porträts und Stillleben des 1975 verstorbenen Herbert List aus den Dreißiger-

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige