Stadtrand: Wo bin ich?

Stadtleben | aus FALTER 06/03 vom 05.02.2003

Seit kurzem werden Besucherinnen und Besucher des WUK darauf hingewiesen, wo sie sich genau befinden: In der Veranstaltungshalle prangt ein großes Schild mit der Aufschrift "WUK". Und zwar nicht - wie sonst üblich - an der Bühnenrückwand (damit im Falle von Fotografiererei und anderem Mediengeschehen in den Zeitungen Reklame gemacht wird). Nein, die Hinweistafel ist mitten im Publikumsbereich angebracht. Wie praktisch. Damit wird dann sogar den ganz Vergesslichen auf die Sprünge geholfen. Und wer zu tief in den Bierbecher geschaut hat, kurz eingeschlafen ist und sich wundert, wo er denn gerade aufwacht, dem wird so geholfen. Wo bin ich? Ach so, natürlich im WUK, da stehts ja ganz groß. Wie konnte ich das nur vergessen, ich Dummerle! So gesehen wäre es vielleicht gar nicht so schlecht, auch andere Wiener Orte mit Hinweistafeln auszustatten - auf Bahnhöfen und Flughäfen hat sich das System schließlich seit Jahrzehnten bewährt. Also bitte ab sofort in den Zuschauerräumen von Volks- oder Staatsoper die entsprechenden Schilder anbringen. Genauso in Burg- und Volkstheater. Damits gar nicht erst zu Verwechslungen und Verwirrungen kommt. Das Flex braucht übrigens kein Schild. Dort weiß man immer, wo man ist. C. W.


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