Viel Lärm um nichts

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 06/03 vom 05.02.2003

STADTPLANUNG. Das idyllische Grünareal in der Sensengasse wurde nach langen Diskussionen in Bauland umgewidmet - mit einer nur geringen Verkleinerung der geplanten Bauten. 

Monatelange Diskussionen, engagierte Bürger und ein Mediationsverfahren: Für das Grünareal in der Sensengasse hat sich durch all das nicht viel geändert. Ursprünglich wollte die Bundesimmobiliengesellschaft, Eigentümerin des 17.500 Quadratmeter großen Unisportplatzes, am Alsergrund eine Tiefgarage, eine Turnhalle, ein 26 Meter hohes Bürohaus, zwei Gebäude mit Geschäften und Wohnungen errichten: Dafür wird die idyllische Grünoase von der Stadt in Bauland umgewidmet (Falter 34/02, 40/02).

  Statt 75 Prozent der Fläche werden jetzt schlußendlich 62 verbaut - ein bescheidener Erfolg für die Gegner des Großprojekts. Mit dem Beschluss der SPÖ-Mehrheit im Gemeinderat zur Umwidmung des Sensengassen-Areals müssen sich die Bürger der Agenda 21, des städtischen Pionier-Bürgerbeteiligungsprojekts am Alsergrund,


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