"Keine Aussätzigen mehr"

NINA HORACZEK | Politik | aus FALTER 07/03 vom 12.02.2003

KOMMUNISTEN. Der Grazer KPÖ-Star Ernst Kaltenegger erklärte seinen Wiener Genossen vergangene Woche, wie man Wahlen gewinnt. Die Botschaft: sich stärker engagieren und weniger politisieren. 

So voll ist es bei uns selten", freut sich der Favoritner Parteiobmann Michael Grabner: "Nur bei der Februarkämpfe-Gedenkveranstaltung, beim 1.-Mai-Fest und der Oktoberrevolutionsfeier." In dem kleinen Favoritner Parteilokal drängen sich fast hundert Leute. Aber nicht nur gestandene KP-Mitglieder, auch Vertreter linker Splittergruppen und sogar eine grüne Bezirksrätin eilten herbei, um von Shootingstar Ernst oder Ernest1 Kaltenegger zu erfahren, wie man in Österreich linke Politik machen und trotzdem sensationelle Erfolge feiern kann. Obwohl es längst amtlich ist, dass die KP in Graz 21 Prozent erreicht hat, können es viele noch immer nicht richtig glauben. "Ich bin schon so alt", freut sich ein Parteimitglied, das schon vor vielen, vielen Jahren das Pensionsalter überschritten hat, "aber

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