"Eine Herde schwarzer Schafe"

FLORIAN KLENK | Politik | aus FALTER 07/03 vom 12.02.2003

JUSTIZ. Der Staatsanwalt und Mafiaankläger Walter Geyer über Korruption im Innenministerium, politische Abhängigkeiten der Justiz, das "Lotteriespiel" bei der Strafzumessung sowie seinen Wunsch nach Abschaffung des Amtsgeheimnisses und dem Einsatz von Videokameras bei Gericht. 

Es kommt nicht oft vor, dass Staatsanwälte Medien ausführliche Interviews geben. Die öffentlichen Ankläger zählen zu den verschwiegensten Beamten. Besonders dann, wenn sie politisch sensible Fälle bearbeiten und Korruption bei der Polizei untersuchen. Seit Monaten arbeitet der Wiener Staatsanwalt Walter Geyer an einer erstaunlichen Korruptionsaffäre. Ein Informant der Wiener Polizei agierte gleichzeitig als Mafiapate und soll von Beamten trotz Mordverdachtes begünstigt und belohnt worden sein (der Falter berichtete). Zwei Beamte wurden bereits wegen Amtsmissbrauchs verurteilt. Staatsanwalt Geyer findet im Falter-Interview nun erstmals ungewöhnlich scharfe Worte für die Korruptionsanfälligkeit des Innenministeriums.

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