"Wir waren die Oberlehrer"

FLORIAN KLENK und ARMIN THURNHER | Medien | aus FALTER 07/03 vom 12.02.2003

ORF Peter Huemer, einer der profiliertesten Moderatoren des ORF, wurde gegen seinen Willen in Pension geschickt. Im "Falter" spricht er über seinen plötzlichen Abschied, den "entparteipolitisierten" Rundfunk und seine Arbeit bei "Teleobjektiv" und "Club 2".

Nach 33 Jahren im ORF räumte der prominente Journalist und Leiter der Radioreihe "Im Gespräch" kürzlich sein Büro. Die neue ORF-Geschäftsführung hat den 61-Jährigen - so wie andere ORF-Mitarbeiter in diesem Alter auch - in die Pension verabschiedet. Die vergangenen 14 Jahre (oder rund 550 Sendungen) war Huemer für die erfolgreiche Ö1-Reihe "Im Gespräch" verantwortlich. Künftig wird er nicht einmal mehr einzelne Sendungen gestalten. Im Falter-Gespräch spricht Huemer über seine sozialkritische Arbeit unter dem "Teleobjektiv"-Chef Claus Gatterer, seine Zeit als Leiter des "Club 2", sowie die "Entparteipolitisierung" des ORF.

Falter: Ist es endgültig, dass Sie vom ORF in die Zwangspension geschickt werden?

Peter Huemer: Es

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