AUFGEBLÄTTERT

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 07/03 vom 12.02.2003

Der amerikanische Soziologe Richard Sennett, bekannt geworden durch seine Studien über den Verfall des öffentlichen Lebens und die Auswirkungen des neuen Kapitalismus auf das Individuum, wohnt in New York mit seiner Frau Saskia Sassen in einer wunderschönen Atelierwohnung, die ehemals dem berühmten Maler Edward Hopper gehörte. Sassen ist ebenfalls Soziologin und die Globalisierungsexpertin, hat sie doch als eine der Ersten die Entwicklung der von ihr so bezeichneten "Global Cities" beschrieben. Idealer kann die Kombination gar nicht sein, dachten sich die Herausgeber der Schweizer Zeitschrift du: "Wir planen doch ein Heft über das Prinzip Globalisierung, da brauchen wir nur noch jemanden zu Sennett schicken; vielleicht ist Sassen ja auch da, dann haben wir ein tolles Doppelinterview."

  Tatsächlich waren beide zu Hause, als der Regisseur Falk Richter zum Interview erschien, und aus dem Gespräch erfährt der Leser unter anderem, dass das kritische Paar zum letzten Mal vor vier Jahren


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