NÜCHTERN BETRACHTET: Ich bin ein schlechter Frühstücker

Kultur | aus FALTER 07/03 vom 12.02.2003

Obgleich manche sich geneigt fühlen mögen, mir just das Gegenteil zu unterstellen, muss ich sagen, dass ich der Idee des Frühstücks durchaus aufgeschlossen gegenüberstehe. Nur mit der Ausführung haperts. Ich bin ein schlechter Frühstücker, oder sagen wir: ein Frühstücksdilettant. Frühstücken tu' ich nämlich nur am Wochenende und im Urlaub. Während ich es in den eigenen vier Wänden im äußersten Falle zu Ham & Eggs bringe, laufe ich in Hotels zu wahrhaft professioneller Wettkampfstärke auf. Es ist weder Geiz noch Gier, aber wenn man mir schon ein Frühstücksbuffet mit allen Schikanen hinstellt, dann bin ich gewiss der Letzte, der das nicht zu würdigen wüsste und ergo auch zum Müsli, zur roten Grütze und zur erkalteten Eierspeis greift. (In Finnland habe ich mein Müsli immer mit roten Beeren und irgendeinem supersahnigen Milchprodukt gegessen - ich fürchte, es war tatsächlich Obers.) Aus dem Alter, in dem man ein English Breakfast verputzen kann, bin ich allerdings

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