Ein bisschen Frieden

Stadtleben | KLAUS STIMEDER | aus FALTER 07/03 vom 12.02.2003

DEMONSTRATION. Am 15. Februar findet am Stephansplatz die größte Antikriegskundgebung seit dem Jugoslawien-Konflikt statt. Vom Linksradikalen bis zur Katholikin haben alle ein Ziel: den Krieg gegen den Irak zu bekämpfen. 

Ob im Orient oder im Okzident: Wenn alles verloren scheint, hilft nur mehr Beten. Am Samstag, den 15. Februar im Jahre des Herrn 2003, lädt um Punkt fünf vor zwölf die Katholische Frauenbewegung Österreichs (KFB) im Dom zu St. Stephan zum großen Antikriegsgebet. Wenn der letzte Rosenkranz heruntergebetet ist, werden die christlichen Kriegsgegner die U3 Richtung Ottakring besteigen und zum Westbahnhof fahren, wo sie auf die großteils säkulare Masse der Teilnehmer der größten Wiener Antikriegsdemo seit dem Kosovokonflikt stoßen werden.

  "Stoppt den Krieg gegen den Irak", so lautet die Botschaft, die dann mehr als hundert einheimische Organisationen auf ihre Banner schreiben werden, um ein Zeichen gegen die Falken in Washington zu setzen. Auch aus Wien sollen


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