Schlechter gehts nicht

NINA HORACZEK | Vorwort | aus FALTER 08/03 vom 19.02.2003

GRÜNE. Die Verhandlungen haben gezeigt, dass einige Grüne gerne Minister wären. Nicht gezeigt haben sie, wofür die Grünen noch stehen. 

Ich habs mir ja gedacht. Eigentlich musste jedem von Anfang an klar sein, dass diese ÖVP und diese Grünen nicht zusammenkommen können. Ich habe es trotzdem nicht schlecht gefunden, dass die Grünen mit der ÖVP Gespräche führen. Was sie im Wahlkampf verabsäumt haben - nämlich einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, wofür diese Partei steht -, hätten sie jetzt bei großer medialer Aufmerksamkeit nachholen können. Und sich nebenbei rechtzeitig vor den Wahlen in den Bundesländern vom Chaotenimage, dass ihnen Schwarze und Blaue verpasst haben, öffentlich reinwaschen.

  Aber nein. Statt frech in die Verhandlungen zu gehen und alles zu versuchen, um dem Kanzler mediengerecht nicht nur das letzte Hemd, sondern auch noch die Hose auszuziehen, gaben sich Van der Bellen & Co ebenso staatstragend wie inhaltsleer. Dabei standen die Chancen nicht

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