WIENZEUG

Politik | aus FALTER 08/03 vom 19.02.2003

Debatte über Krieg & Frieden Der Osloer Friedensforscher und Träger des Alternativ-Nobelpreises Johan Galtung unterscheidet zwischen drei Formen von Gewalt: Unter "struktureller Gewalt" subsumiert er Methoden politischer Repression und wirtschaftlicher Ausbeutung. "Kulturelle Gewalt" wird nach Galtung ausgeübt, um die Hegemonie bestimmter Verhaltensweisen und Wertmuster zu sichern. Die dritte Kategorie ist die "direkte Gewaltausübung". Demnächst kommt der Soziologe und Entwicklungstheoretiker nach Wien, um über die "Herausforderungen der Friedenspolitik" im Hinblick auf den bevorstehenden Irak-Krieg zu referieren. Galtung lehrte an diversen Universitäten, in New York, Tokio und Neu-Delhi. In internationalen Konflikten ist seine Vermittlungstätigkeit gefragt.

Freitag, 21.2., 20.00 Uhr, Haus der Musik, 1., Seilerstätte 30. Einlass ab 19.30 Uhr.

Reise nach Auschwitz Auch heuer führt die Gesellschaft für politische Aufklärung wieder eine Studienreise zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

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