Sideorders: Coffeeshops

Stadtleben | aus FALTER 08/03 vom 19.02.2003

Solange Wien nicht von "Koffie Shops" der Amsterdamer Art besiedelt werden darf, machen sich halt einstweilen die amerikanischen Pendants hier breit: Kaffee in ungefähr 235 verschiedenen Varianten, mit mehr oder weniger Kakao oben drauf, fetterer oder weniger fetter Milch, mit Espresso extra, mit Aromasirup und sonstigen synthetisch generierten Geschmacksrichtungen, mit Nüssen drauf - die absolute Inszenierung. Daneben erfreuen sich in Wien aber auch wieder die italienisch gestylten Caffè Bars großer Beliebtheit.

Starbucks, www.starbucks.at

Mittlerweile schon an sieben Standorten in Wien vertreten, seit kurzem auch am Naschmarkt (Linke Wienzeile 4). Der Kaffee ist tatsächlich nicht schlecht, billig ist er allerdings auch nicht. Und schön langsam reicht es mit der Expansion, oder?

Coffeeshop Company, 1., Krugerstr. 6, 1., Rabensteig 8, 8., Alser Str. 19.

Wurde vom Wiener Neustädter Kaffeeröster und Kaffeemaschinenerzeuger Schärf nach Starbucks-Vorbild gegründet, als der Ami-Konzern noch nicht vorhatte, nach Mitteleuropa zu expandieren. Sieht schon sehr ähnlich aus, hübsch, der Kaffee ist aber leider weniger gut, der Latte-to-go wird mit Haltbarmilch gemacht.

Delia's, 1., Tuchlauben 8, Tel. 533 04 26, Mo-Sa 8.30-24, So 10-20 Uhr.

Die schniekeste neue Kaffee-Adresse der Innenstadt: Zum Espresso gibts ein Glas Wasser, und in diesem schwimmt eine gefrorene Erdbeere oder so. Schnösel & Co lieben es! Der Kaffee ist nicht schlecht, das Gedränge recht groß.

Excelsior Bar, 1., Opernring 1, Tel. 585 71 84, tägl. 7-1 Uhr.

Neue Caffè Bar im Opernringhof, von einer kleinen Turiner Edelrösterei bespielt und vor allem mit einem grandiosen, äußerst authentischen Wallpaper-Ambiente ausgestattet, und das, obwohl brandnew. Essen kann man auch, und nicht mal schlecht.


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