Kaffee macht schön

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 08/03 vom 19.02.2003

NEUES LOKAL. Es muss nicht immer Starbucks sein: Beim Pfeilheim eröffnete ein hübscher, kleiner Coffeeshop, der auch ein bisschen Essen kocht.

Die stilistische Bandbreite, in der sich die gastronomische Kategorie der Coffeeshops bewegt, ist relativ schmal: Sie sehen mehr oder weniger genauso wie das große Vorbild aus Seattle aus, und das ist auch kein Wunder, schließlich gelang es dem mittlerweile zum weltumfassenden Konzern gewachsenen Starbucks nahezu perfekt, rund um den Kaffee ein neues, cooles Lebensgefühl zu konstruieren. Und so wie vor hundert Jahren alle Kaffeehäuser irgendwie gleich aussahen, so verhält sich das mit den Coffeeshops auch. Wobei man nicht vergessen darf, dass etwa mit dem Berliner "Einstein" ein ganz wesentlicher Beitrag zur Emanzipation Europas in Sachen Coffeeshop passiert, im Großen und Ganzen bestimmen aber die Amerikaner die Szene.

Ein neuer österreichischer Protagonist nennt sich "Handlers" (mit so einem Schnörksel davor, der daraus "Chandlers" macht)


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