Kaisers neue Straße

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 08/03 vom 19.02.2003

ARCHITEKTUR. Von einem alten Geschäftslokal aus setzt eine Gruppe von Architekturstudenten temporär neue Impulse für die Kaiserstraße. Eine Bezirksinitiative arbeitet ebenfalls an der Revitalisierung des Grätzels. 

Das Eurocenter auf der Mariahilfer Straße sieht aus wie eine Ruine. Dort, wo früher der Eingang zum Einkaufszentrum war, klaffen riesige Löcher, umrahmt von grauem Beton und rostigen Stahlstäben. Die gelben Cosmos-Werbetafeln in den oberen Geschoßen verraten zwar, dass das Eckhaus derzeit nur umgebaut wird. Als Eingangsportal zur Kaiserstraße gibt das Kaufhaus, das selbst immer schon halb leer gestanden ist, trotzdem ein passendes Bild ab: Während auf der Mariahilfer Straße die Hölle los ist, ist gleich ums Eck tote Hose.

  "Die Neubaugasse funktioniert gut. Wenn man da durchgeht, ist es interessant, man wird unterhalten. Aber in der Kaiserstraße sieht es traurig aus", sagt der Architekt Peter Fattinger. Gemeinsam mit einer Gruppe Studenten der TU-Wien arbeitet


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