PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Einen neuen Menschen

Stadtleben | aus FALTER 08/03 vom 19.02.2003

So spricht der Herr: Denkt nicht mehr an das Frühere, achtet nicht auf das Vergangene! Seht, ich schaffe Neues: Schon sprosst es, merkt ihr es nicht ...

Jes 43,18.19.21.22.24b.25 (1. Lesung am 7. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres B)

Aber glauben Sie mir, Duhsubyleben, es steht in der Auslage in der Stiftgasse zur Ecke Mariahilfer Straße der neue Mensch bereits drinnen. Aus Gips geformt. Hell, sanft, ausdrücklich nicht arrogant, sinnenfroh, offen, aufmerksam, seine Grenzen wissend, selbstbewusst.

  Zuerst einmal an Alfred Dorfer eine Ehrenerklärung, weil ich seinen Film "Wanted" so schimpfte hier, nun gibt es "Ravioli", seinen neuen Film. Der ist um Welten konzentrierter. Einem jungen Mann sterben seine Eltern weg, und er kann alleine nicht leben, seine Seele kann ihn nicht mehr halten, und er stirbt auch. Und da wird so konzentriert von der neuen Situation erzählt, dass es krank macht, den Film sich anzuschauen. Es ist ein sehr guter Film, ich möchte das ausdrücklich festhalten,

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