Zurück zum Beton

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 09/03 vom 26.02.2003

MUSIK. Mit "Fünfzehn Neue DAF Lieder" versucht die New-Wave-Legende Deutsch Amerikanische Freundschaft, an ihre große Vergangenheit anzuknüpfen. Im "Falter"-Interview sprechen Gabi Delgado und Robert Görl über Eierdiebe und Terroristen, die Lust an der Zerstörung und die Energie des Punk. 

Gabi Delgado und Robert Görl fallen eindeutig unter die Kategorie "legendäre Typen". Ihre 1978 gegründete Formation Deutsch Amerikanische Freundschaft (DAF) reüssierte als einziger deutscher New-Wave-Act auch im englischsprachigen Raum. Vor allem aber formulierten sie nach zwei experimentell angelegten Alben auf "Alles ist gut" (1981), "Gold und Liebe" (1981) und "Für Immer" (1982) den innovativsten deutschsprachigen Popentwurf jener Ära. DAF transformierten die anarchische Energie des Punk in minimalistische und enorm verdichtete Stücke wie "Der Mussolini", "Kebabträume" oder "Verschwende Deine Jugend", die zu Blaupausen des modernen Elektro-Pop wurden.

  1982 trennte man sich auf dem


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