PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Wer wäscht mir den Fußboden auf?

Stadtleben | aus FALTER 09/03 vom 26.02.2003

Verlass dich nicht auf deinen Reichtum und sage nicht: Ich kann es mir leisten ...

Sir 5,1-8(1-10) (Lesung am Tag des Wiener Opernballs 2003, einem Donnerstag einer 7. Jahreskreiswoche eines Wochentaglesejahres I)

Religion ist die Kultur des Unsagbaren und Unsäglichen. Also wäre der Traum von einer Gottheit nur ein kleiner Teil des großen, elenden Bereichs. Und insofern angeblich bzw. so genannt Göttliches bereits sagbar ist, ist es abgearbeitet und nicht mehr im religiösen Bereich. Ganz wenige Erinnerungspunkte blitzen immer wieder auf in meinem Leben, sodass ich immer gewärtig bleibe, ausweglos im gleichen Trott mich zu befinden.

  Zu keiner Sekunde je hatte ich irgendeine Vorstellung von später. Im Februar 1967 war ich in der ersten Klasse Handelsschule, und ich machte mir nicht die geringsten Gedanken, wie es später mit mir würde. Wie das gehen sollte, beruflich. Es wurde alles verfügt über mich, sodass der eigene Gedanke eine Verschwörung war. Mit diesem Modell errang ich


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