Fair, Öko & Schick

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 09/03 vom 26.02.2003

NEUER SHOP. Mitten in der City hat ein neuer und richtig schicker Weltladen eröffnet.

Kratzige Wollpullis, bunte Hängematten und bitterer Kaffee: Dritte-Welt-Läden hatten oft ein wenig den Touch von esoterisch angehauchten Ethnoshops. "Früher stand eher die Idee als das Produkt im Vordergrund", meint auch Andrea Schlehuber, Geschäftsführerin der Importorganisation Entwicklungs-Zusammen-Arbeit (EZA). Heute heißen die Dritte-Welt-Läden nur noch Weltläden, und der EZA-Kaffee heimst mittlerweile Auszeichnungen ein für seine gute Qualität.

Vergangene Woche eröffnete ein neuer Weltladen - richtig schick designt und in bester Lage, mitten in der City. "Das ist ein Meilenstein für uns. Wir haben den Sprung von den Seitenstraßen in die Fußgängerzone geschafft", sagt Andrea Schlehuber. "Wir wollen damit beweisen, dass wir auch wirtschaftlich tragfähig sind." Die 65 österreichischen Weltläden werden in der Regel von unabhängigen, lokalen Vereinen geführt. Der neue Shop ist der dritte,


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