Der Kuss vor dem Tode

Politik | JULIA ORTNER | aus FALTER 10/03 vom 04.03.2003

SPÖ WIEN. Elisabeth Pittermann hat schon diverse Flops und Wickel hinter sich. Aber jetzt bekommt die als amtsmüde geltende Gesundheitsstadträtin die gesamten Sozialagenden der Stadt. Was steckt dahinter? 

Der Michl, die Gretl, die Renate und der Sepp kommen immer gemeinsam, hängen miteinander ab, führen Schmäh. Die Liesl sitzt dann meist abseits, tratscht nicht mit der Clique, ist quasi die Außenseiterin unter den Klassenleithammeln. Zum engen Kreis der Mächtigen im roten Wien um Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Grete Laska, Frauenstadträtin Renate Brauner und Finanzstadtrat Sepp Rieder hat die renommierte Ärztin Elisabeth Pittermann nie wirklich gehört. Nach knappen zwei Jahren im Amt und diversen Fehlschlägen gehört die Gesundheitsstadträtin und ehemalige SPÖ-Nationalratsabgeordnete noch weniger dazu. Zuletzt machte die 56-jährige Tochter des legendären SPÖ-Politikers Bruno Pittermann eine unglückliche Figur, als sie Abtreibungen um günstige 294,91


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