Wenn es dampft und kracht

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 10/03 vom 04.03.2003

MUSIK. Mit Christoph Cech eröffnet dieser Tage einer der vielseitigsten Musiker Österreichs den Hörgänge-Nachfolger Generator im Wiener Konzerthaus. Viel überraschender hätte der Start der neuen Neue-Musik-Reihe kaum ausfallen können. 

Im Komponistenlexikon "Zeitgenössische Musik aus Österreich" steht Christoph Cech zwischen Francis Burt und Friedrich Cerha, was nicht nur alphabetisch in Ordnung geht, sondern auch deswegen, weil Cech mit einer - für seine knapp 43 Jahre ziemlich beeindruckenden - Liste von über hundert Kompositionen die Aufnahmekriterien in Bernhard Günthers Standardwerk spielend übererfüllt und weil seine Stücke selbst dem eher strengen Werkbegriff der beiden alten Avantgardehasen gerecht werden dürften.

  Im echten Leben freilich ist alles viel komplizierter. Denn mindestens ebenso wichtig wie der Komponist Cech, der 1996 im Auftrag der Wiener Kammeroper auch schon einen achtbaren Beitrag zur Königsdisziplin klassischer Musik leistete, ist Cech, der


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