Im Hopplarator

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 10/03 vom 04.03.2003

WISSENSCHAFT. Im gerade eröffneten "Haus der Mathematik" wird man, geht es nach dessen Gründer, spielerisch in das Wesen der Zahlenlehre eingeführt. Trotz guter Absichten: Der überwiegende Teil der Menschheit rätselt weiter. 

Wohin man auch schaut, in jedem Winkel lauern Weltsensationen. Gerhard Lindbichler absolviert gerade die erste Führung durch sein "Haus der Mathematik", drei Räume plus 250 Quadratmeter Gang, untergebracht in der Hauptschule Schaumburgergasse, Wieden. Lindbichler, Prof. Mag. Dr., im Schlepptau honorige Doktoren und Professoren, entdeckt dabei schier Unglaubliches, es fehlen ihm die Worte: Diese rätselhaften, erstmals aller Öffentlichkeit zugänglichen Zeichnungen von Leopold Vietoris, einem berühmten Mathematiker österreichischer Provenienz? "Eine Sensation", sagt Lindbichler, "zu berühmt für Österreich." Zu sehen ist auch die abgenudelte Aktentasche von Vietoris, sein Schreibtisch, darauf das original "Novum Testamentum", dazu eines seiner hochberühmten


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