Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

Montag, redaktionsintern auch als "Tag der Todeslinie" bekannt, ist nicht unbedingt der Tag, an dem lautes Schenkelklopfen durch die Fluchten des Falter-Media-Tower hallt. In der Regel sieht man übernachtige Politikredakteurinnen (Wochenendrecherche!) durch die Großraumbüros huschen und gut ausgeschlafene Kulturredakteure (solide Planung und hohe Schreibeffizienz!) mit diesem "Du wirst doch keine Babyrobbe zu Tode knüppeln"-Blick um Nahrungsmittel anbetteln. Eva Weissenberger fand es auch überhaupt nicht mehr lustig, dass ihr Zimmer von den regelmäßigen Lachsalven erschüttert wurde, die Felicitas Kruse und Christopher Wurmdobler losließen. Der Grund: Die beiden hatten gerade eine Geschichte über Lach-Yoga gemacht (Seite 71). "Dabei geht es nicht um Humor, sondern nur um die Bewegung des Lachens", dozierte Wurmdobler. Dennoch war der akustisch sonst geradezu übertrieben dezente Redakteur eindeutig der Spaßkaiser der Woche. Gemeinsam mit Thomas Prli´c hatte er nämlich den steirischen


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