Strohmann Strutz

Politik | NINA HORACZEK und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

FPÖ. Seit Wochen nervt Martin Strutz seine Parteikollegen. Der Kärntner FPÖ-Chef ist Jörg Haiders neuer Strohmann. 

Der Name Martin Strutz provoziert bei manchen seiner Parteikollegen seltsame Reaktionen. Ginge es nach dem einen oder anderen blauen Spitzenfunktionär, hätte das Kärntner Wahldebakel vom letzten Sonntag für die Freiheitlichen ruhig noch etwas schlimmer ausfallen können.

  Die Hoffnungen von Martin Strutz' Gesinnungsfreunden haben sich nicht ganz erfüllt. "Nur" minus 6,9 Prozent reichen nicht, damit der FPÖ-Landeshauptmann endlich ein Machtwort sprechen und seinen Kärntner Parteiobmann abberufen würde. So bleibt jenen Blauen, die Regierungsämter bekleiden, nichts übrig, als an ihrer gemeinsam ausgeheckten Strategie festzuhalten: "Wir haben uns darauf eingeschworen", erzählt der Mitarbeiter eines FPÖ-Ministers, "Strutz' Ideen keinesfalls mehr zu kommentieren."

  Ob das den blauen Störenfried wirklich zum Schweigen bringt? Keine Woche vergeht, ohne dass Martin


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige