"Danke, Jörg!"

Politik | NINA HORACZEK und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

FPÖ. Selbst in Kärnten stürzten die Freiheitlichen ab. Ihr nächstes Desaster droht schon Ende März, in Niederösterreich. 

Bei der Nationalratswahl im November hatte er glasige Augen. Dank Jörg Haiders Einsatz habe Kärnten im österreichweiten Vergleich sehr gut abgeschnitten, redete sich Martin Strutz damals das Minus von 14,5 Prozent schön. Auch nach den Gemeinderatswahlen am Sonntag dankte der Kärntner FPÖ-Obmann wieder seinem Landeshauptmann: "Jörg Haider hat den Abwärtstrend unserer Partei gestoppt", frohlockte Strutz.

  Dabei haben die Freiheitlichen 6,9 Prozentpunkte eingebüßt und sind auf Platz drei gelandet - hinter der ÖVP, die nur 1,1 Prozent dazugewonnen hat. Insgesamt kam die SPÖ auf 46,4, die ÖVP auf 23,4, die FPÖ auf 19,7 und die Grünen auf 2,47 Prozent. Die Kärntner Freiheitlichen hatten bei den Nationalratswahlen im November noch 24,1 Prozent erreicht und waren damit weit über dem Bundesergebnis von 10,01 Prozent gelegen.

  Ein noch größeres Debakel


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