Kommentar - Diagonale: nur ned hudln!

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

Am 24. März beginnt in Graz die diesjährige Diagonale. Das "Festival des österreichischen Films" hat in den letzten Jahren an Bedeutung entschieden gewonnen: Seit es 1998 von Salzburg nach Graz übersiedelte, konnte es die Zuseherzahlen verdoppeln, das in- wie ausländische Interesse darf als "steigend" beschrieben werden.

Seit 1998 wird die Diagonale von den Intendanten Christine Dollhofer und Constantin Wulff geleitet. Ihr Vertrag läuft mit Ende des heurigen Festivals am 30. März aus. Nach Wulffs Erklärung, für eine weitere Periode nicht zur Verfügung zu stehen, hatte der Beirat der Diagonale sich in einem Brief ans Bundeskanzleramt "einstimmig für eine Verlängerung der Intendanz von Dollhofer ausgesprochen". Daraufhin geschah erst einmal gar nichts. Die weitere Chronologie spärlicher Kommunikation und unterlassener Entscheidungen hat der Standard in seiner Ausgabe vom 10.3.2003 kompiliert: Mitte September des vorigen Jahres kündigt das BKA Dollhofer eine Entscheidungsfindung


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